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Generation I - Die Firmen-Gründung

Jakob Maul, Gründer, 1912 MAUL Mühle














 



Jakob Maul, Gründer, 1912

Mit vielen Ideen im Gepäck siedelte sich der 45-jährige Werkzeugmachermeister Jakob Maul 1912 an einer Wassermühle in Bad König an und fertigte dort mit einem kleinen Team Bürogeräte aus Metall. Die auf dem Grundstück vorhandene Wasserkraft bot den Vorteil eigener Elektrizitätserzeugung, denn ein öffentliches Stromnetz gab es seinerzeit noch nicht.

Mit drei Schlossern und einem Hilfsarbeiter wurden zunächst die Werkzeuge für die maschinelle Fertigung von Büroartikeln hergestellt. Dazu musste Jakob Maul jeden Mitarbeiter selbst anlernen, denn Werkzeugmacher waren - in dem für die Region im Odenwald vollkommen neuen Industriezweig - nicht vorhanden.

Das Sortiment umfasste Zettelhaken, Federleger, Tintenlöscher, Brieföffner und Buchstützen. Später wurde das Lieferprogramm erweitert durch Stempelträger, Briefklemmer, Schreibplatten, Kartenständer und Schreibzeuge.

Erstklassige Qualität und handwerkliches Können lagen dem Firmengründer am Herzen. Dazu kam das für damalige Verhältnis ungewöhnliche Engagement des Inhabers für die Mitarbeiter. So wurden schon zwei Jahre nach Gründung die Familien eingezogener Mitarbeiter während des ersten Weltkrieges längstmöglich unterstützt; die Belegschaft 1919 mit Brennstoff zum Selbstkostenpreis versorgt. Zum 25jährigen Jubiläum waren bereits 160 Mitarbeiter bei MAUL beschäftigt.

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